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Tag 2 - Vik bis Höfn

Reynisdrangar - Solheimajökull - Dyrhoaley - Reynisfjara - Fjadrargljufur - Vatnajökull - Diamond Beach

Reynisdrangar

Trotz der nächtlichen Wanderung zum Flugzeug sind wir an diesem Morgen früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang am schwarzen Strand zu beobachten und zu fotografieren. Ca. eine viertel Stunde Richtung Vik fuhren wir, bis uns ein Schild den Weg nach rechts Richtung Meer zeigte.

Wir hatten eigentlich gedacht, die Sonne etwas besser sehen zu können, aber gut, es war sehr schön. 

Ziemlich faszinierend sind die Basaltsäulen, die direkt am Strand hinaufragen.

Nachdem wir genug fotografiert hatten sind wir zurück zur Unterkunft, um unser erstes Frühstück hier zu genießen. Es gab verschieden Brote und Brötchen mit Salami, Käse und Marmeladen, Zimtschnecken, Blaubeerskyr, Müsli und frisches Obst. Dazu Kaffee und Tee. 

Solheimajökull

Nach dem Frühstück haben wir ausgecheckt und sind zum ersten Gletscher gefahren, den wir je gesehen haben! Auch dieser ist nicht weit von der Ringstraße, man sieht ein Schild und muss links abbiegen und nach wenigen Minuten ist man da.

Das Eis hat uns ziemlich fasziniert. Durch den schwarzen Vulkansand sieht es zwar teilweise etwas dreckig aus, macht das ganze aber ziemlich lebendig und kontrastreich. Das war das einzige Mal, das wir die Drohne verwendet haben, denn dabei ist leider die Antenne gekaputt gegangen...

Dyrhoaley

Nachdem wir uns im Auto mit Tee aus unserer Thermoskanne aufgewärmt hatten, ging es weiter an das Kap Dyrhoaley. Von hier oben hat man eine wahnsinnig tolle Aussicht auf die untenliegenden Strände. Obwohl die Sonne wieder kräftig schien, war es eisig kalt, denn der Wind sauste uns ganz schön um die Ohren!

Etwas weiter unten bekommt man noch einen anderen Blickwinkel auf Reynisdrangar, wo wir am Morgen schonmal waren.

Die spannende Ringstraße

Auf den 300 km bis nach Höfen kamen wir kaum voran, denn ständig gab es irgendetwas am Straßenrand zu entdecken. So viele Wasserfälle, das heilige Moos, tolle Panoramen..

Fjaðrárgljúfur

Svinafellsjökull Gletscher

Eigentlich war unser nächstes Ziel der Diamond Beach, aber schon von weitem hat uns der eisblaue Gletscher so angestrahlt, dass wir unbedingt hinfahren mussten. Dieser Gletscher war noch vielmals schöner als der Gletscher zuvor! 

Diamond Beach zu Sonnenuntergang

Nun mussten wir uns ziemlich beeilen, um den Strand noch vor Sonnenuntergang zu erreichen. Aber wir haben es geschafft! Und konnten kaum fassen, was wir hier geboten bekamen. Ein pechschwarzer Strand, der irgendwie schön glitzert, mit Eisbrocken, die wie Diamanten im roten Sonnenuntergangslicht strahlen. Einfach fantastisch! Kein Wunder hat Mathias hier noch ewig Zeit verbracht und bestimmt 300 Fotos geschossen.

Solche Aufnahmen bekommt man nur mit Langzeitbelichtungen hin. Da es aber recht hell für Langzeitbelichtungen ist, braucht man hierzu Filter.


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