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Garmisch-Partenkirchen von oben bis unten

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Ist das Deutschland oder Kanada?! Diese Frage haben wir uns die letzten Tage so oft gestellt, weil wir einfach so sprachlos von der Schönheit unseres eigenen Landes sind. Die Berge, die eisblauen Seen, die Schluchten - all das, was viele an Kanada so lieben, gibt es auch hier in Deutschland! Und noch viel mehr! Da unsere große Reise nach Costa Rica dieses Jahr coronabedingt ausfallen musste, beschlossen wir einfach, Urlaub im eigenen Land zu machen und sind begeistert. Anfang Juni ging's los - bei gar nicht mal so gutem Wetter. Das hat uns aber nicht gestört, denn als Fotografen stehen wir eh nicht so auf blauen Himmel und hartes Sonnenlicht. Außerdem wurden wir von Garmisch-Patenkirchen in das wunderschön Quartierhotel eingeladen, das absolut zum Ausruhen und wohlfühlen bei schlechtem Wetter einlud.

 

Im folgenden Beitrag zeigen wir euch zum Einen Dinge, die man gut tagsüber erleben kann, weiter unten zeigen wir euch schöne Fotospots in der Umgebung. Leider konnten wir wetterbedingt nicht alles machen, was wir gerne gemacht hätten - wie beispielsweise einen Besuch in der Höllentalklamm - aber es war sicher nicht unser letzter Besuch in Garmisch-Partenkirchen.

Things to do

Paragliding über Garmisch-Partenkirchen - eines der coolste Erlebnis auf der Reise

Ich glaube es gibt keine bessere Möglichkeit, einen Überblick über die Region zu erhalten, als einfach mal drüber zu fliegen. Wir hatten unglaublich Glück, in einer sehr verregneten Woche ein paar trockene Stunden zu erwischen, die uns einen traumhaften Flug unterhalb der Alpspitze aus über die Region Garmisch-Partenkirchen ermöglichten. Nachdem wir oben ein wenig die Aussicht genossen, um auf den richtigen Wind zu warten, hoben wir - Anni mit Moni und Mathias mit Tobi ab. Der Flug war so entspannt, dass man lässig im Sitz sitzen konnte, gemütlich die Aussicht geniessen und ein paar schöne Fotos schießen konnte. Was ein Erlebnis! Für euer eigenes Paragliding Abenteuer klickt einfach hier: https://fly-garmisch.com/index.php/de/


AlpspiX Plattform

 

 

Wer sich nicht traut, aber trotzdem gerne ein tolle Aussicht haben möchte, der kann alternativ die Alpspitzbahn nehmen und auf die 2010 eröffnete Aussichtsplattform AlpspiX gehen. Der Zugang zur auf 2050 m gelegenen Plattform ist sogar kostenfrei! Da wir noch Zeit vor unserem Abflug hatten, haben wir uns die Aussicht von hier ins Höllental genau angeschaut und allein hiervon waren wir schon begeistert! Von der Plattform kann man eine kleine Wanderung zum Kreuzeck machen, die wir gemacht hätten, wären wir nicht mit dem Gleitschirm geflogen. Vom Kreuzeck kann man mit der Kreuzeckbahn wieder nach unten fahren.


NACHMITTAGS IN DIE PARTNACHKLAMM

...und warum genau Nachmittags? Na, weil dann viel weniger los ist! Als wir an einem wechselhaften Tag gegen 16:00 Uhr am Eingang standen, waren wir tatsächlich alleine da, während uns auf dem Weg massenweise Menschen entgegen kamen. Der Fußweg zur Klamm dauert vom Parkplatz am Sportzentrum ca. eine halbe Stunde. Für die Klamm selbst haben wir auch etwa eine halbe Stunde benötigt. Es ist absolut beeindruckend, wie das Wasser neben einem vorbeirauscht in einem Tunnel, den sich das Wasser selbst geschliffen hat. Zur Corona-Zeit mussten wir in der Klamm eine Maske tragen und durften die Klamm nicht zurück laufen, mussten also einen Umweg mit Anstieg gehen. Doch nachdem der geschafft ist, kann man sich ein Radler auf der nächsten Alm gönnen.


Führung in der großen OlymSpiaschanze

Das Wahrzeichen der Stadt Garmisch-Partenkirchen ist die Skisprung-Schanze, wo 1938 die olympischen Winterspiele stattfanden. Auch für weniger Skispringerinteressierte lohnt sich die Führung schon allein wegen dem grandiosen Ausblick auf die Stadt, wenn man die viele Treppen der Schanze hochgestiegen ist. Aber auch so war es sehr interessant, mehr über diese Sportart zu erfahren. Wenn man oben auf dem Startpunkt der Schanze steht kann man sich nicht vorstellen, dass die Skispringer nur auf zwei Ski den Berg heruntersausen und dann hunderte Meter weit fliegen. Die müssen irre sein! Eine Führung dauert ca. 2 Stunden und lässt sich super in den Tag integrieren. Da wir eh fast nur zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wirklich fotografieren, war diese Führung perfekt für den Nachmittag. 


Wunderschöne Fotospots

Der Kochelsee

Der Kochelsee liegt etwa eine halbe Stunde außerhalb von Garmisch-Partenkirchen und ist eine wunderschöne Alternative zum Eibsee, wenn man dem Trubel ausweichen will. Leider war es an dem Tag sehr bewölkt und es hat teilweise genieselt, als wir da waren. Für den Spaziergang war das nicht so schön, für das Foto aber umso schöner. Zum Fotografieren mögen wir diese moody Stimmung sehr! Zumindest hat es den Vorteil, dass man nicht allzu früh raus muss, denn einen Sonnenaufgang gibt es bei dem Wetter eh nicht :-)


Neben dem Kochelsee gibt es außerdem den Walchensee. Hier kann man auch eine schöne Wanderung machen und eine tolle Aussicht auf den See genießen, die wir jedoch aufgrund des unbeständigen Wetters leider nicht gemacht haben.

Die Kirche von Wamberg

Zwischen Gerold und Garmisch-Partenkirchen liegt das kleine Örtchen Wamberg. Der Weg von der Bundesstraße ist gerade mal so breit wie ein Feldweg und daher etwas unscheinbar, aber sobald der Ort in Sicht ist ist auch diese hübsche Kirche in Sicht. Für Fotografen eignet sie sich besonders daher, da normalerweise die schöne Bergkette im Hintergrund zu sehen ist. Bei uns war es leider sehr bewölkt und man kann nur erahnen, dass das Panorama eigentlich ein anderes ist .


Secret Spot Badersee

Schonmal was vom Badersee gehört? Nein? Wir vorher auch nicht... und das, obwohl er auf dem kurzen Weg zwischen Garmisch-Partenkirchen und Eibsee liegt. Man könnte quasi vom Badersee zum Eibsee laufen, so nah liegen die beiden aneinander. Als wir da waren, waren nur zwei weitere Leute und eine Entenfamilie da, sonst war es ganz still. Und das, obwohl hier direkt ein Hotel liegt. Das Wasser ist jedenfalls glasklar und die Spiegelung perfekt gewesen. Keine Ahnung, warum dieser wunderschöne See so unbekannt ist!


Der Geroldsee

Ca. 10 Minuten außerhalb Garmisch-Partenkirchens befindet sich das winzige Örtchen Gerold, einen kurzen Fußmarsch dahinter ein kleiner See. Der Ort hat einen besonderen Charme, denn läuft man Richtung See, so läuft an Wiesen vorbei, auf denen diese für Bayern so typischen hübschen Hüttchen stehen. Man hat einfach ein wunderschönes Panorama, wenn man von der Wiese über die Hütten auf den See blickt, dahinter die Alpenkette.. wenn es dann noch warm ist und man im See baden kann, ist der Ort perfekt.


Überall auf den Wiesen in der ganzen Region gibt es diese Holzhüttchen. Bei uns in der Pfalz haben wir sie noch nie gesehen, und hier fallen sie einem direkt auf. Als Fotograf ist man immer auf der Suche nach einem schönen Vordergrund vor einem dramatischen Himmel oder schönen Sonnenuntergang - diese Hütten sind dafür wie geschaffen. Selbst wenn es nur regnet, diese Hütten geben immer ein gutes Bild. In unserem Fall ist ein Gewitter kurz vor Sonnenuntergang aufgezogen und wir waren gerade auf dem Weg nach Hause, aber für dieses Foto mussten wir dann doch unbedingt anhalten und das Foto machen!


Der Riessersee

Der Riessersee ist direkt in Garmisch-Partenkirchen, man fährt am Edelweisshotel über die Felder vorbei an den hübschen Hütten einen Hügel hinauf. Wenn es absolut windstill ist und die Berge nicht im Nebel stehen, dann gibt es eine traumhafte Spiegelung. Vor allem zum Sonnenuntergang wirkt das wahnsinnig schön! Im Restaurant kann man einen wunderbaren Ausblick auf den See genießen. Als wir da waren, war relativ schlechtes Wetter, was allerdings perfekt für eine Langzeitbelichtung war. Daher die ziehenden Wolken :-)


Die Brücke irgendwo im Nirgendwo

Diese Brücke irgendwo im Nirgendwo haben wir zufällig gesehen und können leider nicht mehr sagen, wo das war :D aber irgendwo in der Region. Wir finden sie auf jeden Fall sehr fotogen und haben sie mit hier reingenommen, also haltet die Augen offen :-)


Weitere Informationen

Biohotel Quartier

In dieses Hotel wurden wir eingebucht und wir waren total verliebt. Es ist sehr minimalistisch gehalten, was uns sehr gefällt. Unser Zimmer war eher eine kleine Wohnung als ein Zimmer, wir hatten eine kleine Küche, ein extra Schlafzimmer für ein Kind und ein weiteres Stockwerk mit Hängematte, in dem es sich bei dem schlechten Wetter super aushalten lies. Und ganz wichtig: das Zimmer war zumindest unten OHNE TEPPICHBODEN!

 

Ein weiteres Highlight war definitiv das Frühstück! Aufgrund Corona wurde es uns an den Tisch gebracht, was wir persönlich besser finden, als Buffet, da da oft so viel weggeschmissen wird. Es gab täglich wechselnde, super leckere und selbstgemachte Früchtejoghurts, immer wechselndes frisches Brot oder Kuchen, jeden Tag einen anderen Aufstrich und immer wechselnde Wurst und Käse, außerdem ein frisches Ei, nach Wahl zubereitet. 

 

Hier gelangt ihr zum Quartier Hotel.





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