Südafrika

Eine Autoreise von Johannesburg bis Durban und von Port Elizabeth bis Kapstadt.

Diese Reise war mit die aufregendste, die wir zusammen unternommen haben. Allein die Planung war aufregend, denn es ist nicht leicht sich für die Orte zu entscheiden, wo dieses Land so viel zu bieten hat. Nach wochenlanger Planung aber stand unsere Route und wir haben diese nicht bereut. 

Unseren Flug haben wir so gebucht, dass wir auf der Rückreise 20 Stunden Aufenthalt in Dubai hatten, die wir dazu nutzten, uns die Stadt auch noch anzusehen. 

Eigentlich wollten wir eine ganze Woche im Krügernationalpark verbringen. Allerdings waren im März schon fast alle Unterkünfte unserer Preisklasse für August ausgebucht, nur drei aufeinanderfolgende Nächte sind uns geblieben. Die Unterkünfte für die Nationalparks bucht man auf SANparks. 

Wichtig zu erwähnen ist das günstige Essen. Egal wo wir waren, wir haben nie mehr als 9,00€ für ein Rumpsteak bezahlt und es waren die Besten, die wir je hatten. In Kapstadt gab es außerdem Winterspecials, eine Fischplatte hat 7€ gekostet. Darauf: 5 Riesengarnelen, eine Hand voll Octopus, einige Muscheln, ein Filet, Pommes und Reis. Einfach wahnsinnig lecker!

Tag 1 Horseback Africa - Löwenaufzuchtstation

Nachdem wir gegen 8:00 morgens in Johannesburg landeten, holten wir unser Auto in der Hertz Station ab und los ging's. Unser erster Halt an diesem Tag war eine Löwenaufzuchtstation, ca. 1,5h von Johannesburg entfernt. Ob es moralisch vertretbar ist, wilde Tiere auf dem Schoß zu haben, ist natürlich eine berechtigte Frage. Jedoch hat sich diese Zuchtstation deutlich von Zoos unterschieden, die die Tiere rein für den Tourismus ausnutzen: In Afrika herrscht leider ein sehr hohes Löwensterben. Geschuldet ist dies nicht nur den Menschen, die den Tieren ihren Lebensraum nehmen, sondern auch Krankheiten wie Löwenaids. Deshalb werden hier Löwen aufgezogen, um sie in die Freiheit zu entlassen. Diese Zucht muss aber auch finanziert werden, deshalb ist der Tourismus wichtig. 


Panorama Route: Berlin Falls - Blyde River Canyon - Lowveld View - God's Window

Von der Löwenaufzuchtstation in Cullinan ging es noch am selben Abend Richtung Graskop. Da wir erst relativ spät aufbrachen, kamen wir erst nach 21:00 in Graskop an, was definitv nicht die beste Lösung ist, da es seit über drei Stunden stockdunkel ist und einem überall geraten wird, bis zur Dunkelheit in der Unterkunft zu sein. Trotzdem kamen wir gut an und waren damit auch schon sehr nah am Ziel für den nächsten Tag, denn es ging die Panoramaroute entlang zum Blyde River Canyon. Nur 10 Minuten von Graskop befindet sich die erste Station, die Berlin Falls. 

 

 

 

 

 

 

 

Und weiter auf der Panoramaroute geht es zu den Bourke's Luck Potholes. Hier gibt es neben Souvenirständen auch ein Restaurant, in dem man für umgerechnet ca. 5€ einen Burger mit Pommes erhält, aber auch andere Snacks.

 

Zurück auf der Hauptstraße und Richtung Norden erreicht man nach kurzer Zeit den Ausblick God's Window. Hier hat man einen weitern Blick über den Krüger Nationalpark bis nach Mozambik. Außerdem kann man hier ein kleines bisschen spazieren und verschiedene Aussichten genießen.

 


 

Der letzte Punkt der Panoramaroute ist der Blick auf The Three Rondavels. Diese sieht man zwar auch von Lowveld View aus, aber hier hat man den direkt Blick auf die drei Felsen.

Den wohl schönsten Blick erhält man am Punkt ,,Lowveld View". Hier kann man in den Canyon hinein schauen und sieht sogar den vorbeifließenden Fluss. Der Blick lädt dazu ein, ein bisschen zu verweilen und die Aussicht einfach nur zu genießen. Wir hatten den Ort fast ganz für uns alleine.

 



Die kommende Nacht verbrachten wir in Hazyview. Von den Three Rondavels fuhren wir also die Panoramaroute zurück und wieder über Graskop zu unserem Nachtlager. Bevor wir eincheckten, haben wir uns in einem Supermarkt noch mit Proviant für die nächsten Tage im Krüger eingedeckt und sind in einem Restaurant daneben Burger essen gegangen. Hier kam ich mir ein wenig vor wie in Amerika, ein großer Parkplatz und drum herum einige riesige Supermärkte und Restaurants, dazwischen kleinere Geschäfte. Der Unterschied hier war, dass es Parkwächter gibt, die auf die Autos aufpassen, damit nicht eingebrochen wird. Dafür gibt man ihnen denn 5 Rand.

 

Krüger Nationalpark - auf den Spuren der Big Five

Am nächsten Morgen haben wir schon gegen 5:00 unser Nachtlager verlassen, um pünktlich um 6:00 die Tore des Nationalparks passieren zu können. Jedoch war die Schlange bei unserer Ankunft vor dem Gate schon so lang, dass wir erst gegen 7:00 im Park waren. Aber wir hatten ja noch den ganzen Tag Zeit, bis wir um 18:00 im Lower Sabie Camp einchecken müssen.

Das tolle am Krüger ist, dass man selbst fahren darf. Man kann sich selbst einteilen, wann man losfährt, wie lange man Pause macht und wann man ins Camp zurückkehrt, man kann selbst entscheiden, für welches Tier man anhält und wo man sucht. Aber man sollte die Größe des Parks nicht unterschätzen. Wir haben in 4 ganzen Tagen nur das untere Drittel besichtigen können, und selbst hier nicht jede Straße. 

Wir haben festgestellt, dass es egal ist, ob man auf den geteerten oder auf Schotterstraßen fährt, man findet überall Tiere. Am besten aber hat uns die Lower Sabie Road gefallen, denn die führt einen Fluss entlang, an dem sehr viele Tiere wohnen und somit sind die Chancen auf Sichtungen sehr groß. Wir haben hier zwei Mal einen Leoparden gesehen und unzählige Elefanten. Aber man musste auch vorsichtig sein, einem Elefanten geht man lieber aus dem Weg.

Am ersten Abend haben wir eine 3 stündige geführte Tour gemacht, die sich für uns aber nicht gelohnt hat. Wir hatten keine besondere Sichtung. Aber natürlich kann man da Glück und Pech haben.

Gegessen haben wir immer in den Restaurants der Camps. Es gibt zwar an jeder Hütte einen Grillplatz und an jedem Camp einen kleinen Supermarkt, aber wir waren einfach zu faul. Wenn eine Portion Burger bloß 5€ und ein Rumpsteak nur um die 9€ kostet kann man schon mal faul sein..


Hluhluwe Imfolozi Park

Dieser Park ist wesentlich kleiner als der Krüger, hat jedoch seine eigenen Reize. Hier haben wir zum Beispiel unglaublich viele Nashörner gesehen. Außerdem zog eine Elefantenherde von ca. 70 Tieren unterhalb unsere Rastplatzes durch das Flussbett, was auch sehr schön war. 


iSimangaliso Wetland Park - Santa Lucia

Nicht weit vom Hluhluwe liegt St. Lucia, umgeben von einem Fluss, indem sowohl einige Krokodile als auch Hippos leben. Auf einer Bootstour, für die man ca. 13€ bezahlt, konnten wir einige von den Tieren sehen.

Außerdem liegt St.Lucia am Indischen Ozean, deshalb war es hier noch relativ warm. Die Strände hier waren riesig und am Wochenende waren hier ganz viele Fischer unterwegs.

Whalewatching in Richards Bay - Humpbacks

Am letzten Tag in St. Lucia haben wir uns kurzfristig entschlossen, Whale Watching zu machen. Wir waren zuerst unentschlossen, da wir das schon für Hermanus geplant hatten, haben es aber nicht bereut. Hier waren es auch andere Wale als in Hermanus, nämlich Buckelwale.


Addo Dung Beetle Guest Farm

Addo Elephant Park

Gardenroute & Port l'Agulhas - der südlichste Punkt Afrikas

Schmuckstück Hermanus - Southern Right Whales, Delphine und Dassies

An St. James vorbei

Boulders Beach - Simon's Town

Chapman's Peak - Cape Town

Wanderung auf den Tafelberg und Signal Hill

Wanderung auf den Lion's Head

Bo Kaap

Blouberg Beach - V&A Waterfront - Seapoint


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